Charakterchöpf - Die Vielfältigkeit der Schweiz (März 2018)


Charakterchöpf - Die Vielfältigkeit der Schweiz (März 2018)

Naëmi Rickenmann

Die Schweiz ist voller Geschichten, Ideen und Inspirationen: Voller Charakterchöpf. Ein Charakterchopf ist jeder auf seine eigene Art und Weise. Es sind Leute wie Sie und ich. Jeder bringt seine Geschichte und seine Ideen mit, die inspirieren und berühren können. Was bewegt unsere Gesellschaft? Was wünschen wir uns? Worin sind wir besonders gut und was können wir noch besser machen? Charakterchöpf lassen uns an ihren Gedanken teilhaben und geben wertvolle Impulse. 

Im März 2018 teilen uns drei Charakterchöpf offen und ehrlich ihre Gedanken zum Thema «Was bedeutet für Sie Freiheit? Und wie schaffen Sie sich immer wieder kleine Freiheiten?» mit.

Die Beiträge sind von den Autoren selbst geschrieben, damit ihre Meinung unverfälscht und authentisch präsentiert wird.

Auf Twitter und Facebook kann jetzt für den Charakterchopf des Monats abgestimmt werden:

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"Freiheit bedeutet für mich, dass ich jeden Tag meinen Bedürfnissen nachkommen kann. Für mich braucht es nicht nur grosse Visionen der Freiheit. Kleine Freiheiten finden auch im Alltag Platz. In der Natur zu sein ist für mich Freiheit. Das muss nicht immer eine Bergwanderung oder eine Piste sein. Auf dem Weg zu einem Meeting kurz in den See springen ist Freiheit pur. Sich aus der Hektik des Alltags befreien, Menschen und Momente bewusst wahrzunehmen – das sind für mich die kleinen Freiheiten. Der Kassiererin in der Migros ein Lachen schenken hilft auszubrechen und die kleinen Freuden zu erkennen. Zum Schluss bedeutet Freiheit für mich auch nein zu sagen. Wegen eines Neins einen Moment für sich und seine Liebsten zu haben bedeutet für mich, Freiheit zu leben." 

Tanja Frieden, Olympia-Siegerin & Coach

 

 

 

„Meine Freiheit hat sich im Laufe des Lebens immer mehr entwickelt und sie wurde auch immer wichtiger für mich. Zum ersten Mal so richtig frei habe ich mich mit dem Kauf meines ersten Autos gefühlt. Sich dahin zu bewegen, wohin man will, ohne dabei auf einen Fahrplan schauen zu müssen, wurde für mich bald unverzichtbar. Und je älter und erfahrener ich wurde, desto mehr traute ich mir zu, mir weitere Freiheiten zu nehmen. Freiheit für mich bedeutet heute Denken ohne Auflagen und Einschränkungen - und Entscheidungen zu treffen, die meiner Meinung entsprechen. Dieser Gestaltungsfreiraum in allen Belangen und das Wissen, die Zügel in den eigenen Händen zu halten, aber auch selbst Verantwortung zu übernehmen sind weitere wichtige Elemente meiner Definition von Freiheit.

Ich schaffe mir Freiheiten, indem ich sie plane, mir Oasen schaffe und mir immer auch wieder kreative Pausen gönne.“

Heinz Krienbühl, Leiter Private Banking Zuger Kantonalbank

 

 

 

"Freiheit bedeutet für mich, Dinge tun zu können, die mir Freude machen und zwar zu jeder Zeit. Ich denke, es ist wichtig, sich jeden Tag bewusst zu machen, dass es nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist, frei zu sein, Freiheit genießen zu können. Die Freiheit, die wir hier täglich ausleben, müssen wir wertschätzen. Dabei bedeutet Freiheit nicht immer die große Freiheit, es sind häufig die kleinen Freiheiten, die uns guttun und die wir besonders schmerzlich vermissen würden, wenn sie aus welchen Gründen auch immer uns plötzlich genommen würden. Ich nehme mir selbst jeden Tag meine kleinen Freiheiten, manchmal gehe ich trotz eigentlich anderer Verpflichtungen nachmittags ins Kino oder ins Museum, lese, gehe shoppen oder mit Freundinnen Tee trinken und quatschen."

Beki Probst, langjährige Filmmarkt-Chefin der Berlinale & Geschäftsführerin Quinnie-Gruppe

 

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